Markus Pommer und Pierre Kaffer bilden erstes Fahrer-Duo bei Aust Motorsport

Aust Motorsport gibt seine erste Fahrerpaarung für die ADAC GT Masters bekannt.
Der Rennstall um Team-Chef Frank Aust konnte Markus Pommer und Pierre Kaffer für die Saison 2017 verpflichten und hat damit den ersten von zwei Audi R8 LMS stark besetzt.

Markus Pommer aus Heilbronn startete schon im letzten Jahr bei zwei Veranstaltungen unter der Bewerbung von Aust Motorsport und konnte sich von der Kompetenz und der familiären Atmosphäre des Rietberger Teams überzeugen.
Der letzte Deutsche Formel 3 Meister ( 2014 ) geht hoch motiviert in seine zweite ADAC GT Masters Saison und hat allen Grund sich ehrgeizige Ziel zu setzen.

Als zweiter Pilot greift Pierre Kaffer für Aust Motorsport ins Lenkrad und komplettiert das starke Duo. Kaffer zählt zu den erfolgreichsten deutschen Profirennfahrern im Tourenwagen- und Sportwagenbereich und bringt seine Erfahrungen aus der WEC, der DTM und dem GT-Sport in vollem Umfang in das Team ein.

“Unsere Performance war bereits im Debüt-Jahr beachtlich, worauf wir natürlich weiter aufbauen werden. Daher bin ich überzeugt, dass wir mit Markus und Pierre zwei Fahrer verpflichten konnten, mit welchen wir um die Meisterschaft kämpfen werden.“ prognostiziert Team-Eigner Frank Aust.

Das Team Aust stieg 2016 in die ADAC GT Masters ein und setzte erstmals zwei Audi R8 LMS ein.
Bereits im Debütjahr konnte Aust mit den Positionen 5 und 6 sowie einer schnellsten Rennrunde auf sich aufmerksam machen.

Die Saison 2017 umfasst erneut 7 Veranstaltungen mit 14 Wertungsläufen und beginnt am 28. April in Oschersleben.
Die Verhandlungen für die Besetzung des zweiten Audi R8 LMS laufen auf Hochtouren und wird in Kürze bekanntgegeben.

ADAC TCR Germany

Aust Motorsport ab 2017 zusätzlich in der ADAC TCR Germany
Neben der Fortführung des Engagements im ADAC GT Masters wird Aust Motorsport im Jahr 2017 auch in der ADAC TCR Germany an den Start gehen. Das Team aus Rietberg setzt dabei auf den nagelneuen Audi RS3 LMS, der im September auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wurde. Beim Personal vertraut die Mannschaft auf Erfahrung aus der TCR International Series und den Kern des Meisterteams aus der Saison 2011 des Seat Leon Supercopa.

„In diesem Jahr haben wir uns auf unseren Einstieg in das ADAC GT Masters konzentriert“, erklärt Teamchef Frank Aust. „Ab 2017 wollten wir unser Team vergrößern. Wir haben die TCR Germany in der abgelaufenen Saison genau beobachtet. Mit unserer Erfahrung aus dem Fronttriebler-Bereich passt sie perfekt in unser Profil. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Audi, passend dazu kommt jetzt der Audi RS3 LMS auf den Markt. Die Entscheidung, mit zwei RS3 in die ADAC

TCR Germany einzusteigen, ist uns also sehr leichtgefallen.“

Mit Ausnahme der Teamleitung werden an der Rennstrecke unabhängige Einsatzteams für die beiden Serien verantwortlich sein. „Die TCR-Mannschaft besteht im Kern aus den Leuten, mit denen wir im Jahr 2011 den Meistertitel im SEAT Leon Supercopa geholt haben“, berichtet Frank Aust. „Unser technischer Leiter Rene Jungnickel war in den vergangenen Jahren dazu in der TCR International Series im Einsatz und hat daher viel Erfahrung mit der neuen Fahrzeugkategorie.“

Fahrerbesetzung noch offen – Empfehlung für ein GT-Masters-Cockpit über die TCR
Wer die beiden Audi RS3 LMS von Aust Motorsport fahren wird, gibt das Team zu einem späteren Zeitpunkt bekannt. „Ein Fahrer steht schon fest, für das zweite Cockpit sind wir noch in Gesprächen“, erläutert Aust. „Junge und motivierte Nachwuchspiloten können trotzdem jederzeit auf uns zukommen. Wir hoffen, dass sich vielleicht ein Fahrer auf dem TCR-Fahrzeug für ein GT3-Cockpit im Jahr 2018 empfehlen kann.“

Bisher kämpften in der ADAC TCR Germany die Rennfahrzeuge von Volkswagen, Opel, Seat und Honda um den Titel. Für den 330 PS starken Audi RS3 LMS wird 2017 also zur Premieren-Saison. „Das ist aber kein Nachteil“, betont Frank Aust. „Die Erfahrungen, die der VW-Konzern mit dem Golf GTI TCR und dem SEAT Leon TCR gemacht hat, sind mit in die Entwicklung eingeflossen. Außerdem hat Audi mit dem Fahrzeug viele Testkilometer absolviert. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit diesem spektakulären Auto sofort konkurrenzfähig sein werden.“

Erfolgreicher Saisonabschluss für Aust Motorsport in Hockenheim

Erste Punkte für das Duo Åhlin-Kottulinsky/Kaffer am Samstag

Die Mannschaft von Aust Motorsport kann zufrieden auf das Saisonfinale des ADAC GT Masters in Hockenheim zurückblicken. Im Samstagsrennen sicherte sich Mikaela Åhlin-Kottulinsky für den zehnten Platz zusammen mit Pierre Kaffer ihre ersten Meisterschaftspunkte im GT3-Sport. Am Sonntag landete das Duo auf Rang 19. Bas Schothorst und Steve Feige überquerten die Ziellinie im zweiten Audi R8 LMS von Aust Motorsport auf den Positionen 16 und 22. Jetzt freut sich das Team auf die kommende Saison im ADAC GT Masters.

Schon in den Trainingssitzungen am Freitag zeigten die beiden Audi R8 LMS von Aust Motorsport ihr Potenzial. „Mit den Positionen zwölf und 13 im Abschlusstraining waren wir sehr zufrieden. Wir haben die besten beiden Audis gestellt“, freute sich Frank Aust. Auch das Qualifying für das Samstagsrennen verlief für die Mannschaft aus Rietberg nach Plan: Auf nasser Fahrbahn sicherte sich Mikaela Åhlin-Kottulinsky mit Platz 16 ihre beste Startposition in dieser Saison.

An die gute Leistung konnte der schwarz-pinke Aust-Audi mit der Nummer 44 im Samstagsrennen anknüpfen: Trotz eines Drehers in der Startphase konnte Mikaela Åhlin-Kottulinsky das Fahrzeug in den Top-20 an Pierre Kaffer übergeben. Der 39-Jährige, der an diesem Wochenende Marco Bonanomi vertrat, startete dann eine beeindruckende Aufholjagd: Auf der abtrocknenden Strecke kämpfte sich der Aust-Neuzugang durchs Feld und fuhr bis auf den zehnten Rang nach vorne.

„Bei Mikaela zeigte die Lernkurve in den letzten Rennen steil nach oben. Ihren ersten Meisterschaftspunkt hat sie sich hart erarbeitet“, freute sich Frank Aust mit seiner jungen Pilotin. „Sie hat sich von einem kleinen Fehler nicht irritieren lassen und zurückgekämpft. Pierre hat mit einer Klasse Aufholjagd im zweiten Teil alles in trockene Tücher gebracht.“ Im Sonntagsrennen landete das Duo Åhlin-Kottulinsky/Kaffer auf Platz 19.

Im schwarz-roten Audi mit der Startnummer 55 gaben der Niederländer Bas Schothorst und sein Deutscher Teamkollege Steve Feige ihr Debüt für Aust Motorsport. Während Bas Schothorst als Profirennfahrer in der Gesamtwertung um Punkte kämpfte, ging es für Steve Feige auch um Zähler in der Trophy-Wertung für Piloten ohne professionellen Karrierehintergrund. Mit Platz 16 erreichte das Duo im Samstagsrennen ein respektables Ergebnis. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die beiden am Wochenende zum allersten Mal im Audi R8 saßen“, erklärt Frank Aust. „Dafür haben sie sich beachtlich geschlagen. Bas Schothorst ist sogar die mit Abstand schnellste Audi-Runde im ersten Rennen gefahren.“ Am Sonntag überquerten Schothorst und Feige auf Rang 22 die Ziellinie.

Positives Saisonfazit – Vorfreude auf 2017

Mit dem Saisonfinale in Hockenheim ist auch die erste ADAC-GT-Masters-Saison von Aust Motorsport beendet. Teamchef Frank Aust zieht ein positives Fazit: „Sowohl das Team als auch der Großteil unserer Fahrer war in diesem Jahr zum ersten Mal im ADAC GT Masters am Start. Wir konnten mit beiden Autos Punkte sammeln und sind in allen Bereichen einen Schritt weitergekommen. Ich möchte mich bei meinen großartigen Teammitgliedern bedanken, die auch hier in Hockenheim wieder tolle Arbeit geleistet haben. Wir werden 2017 definitiv wieder im ADAC GT Masters antreten. Darauf freue mich jetzt schon!“